Was passiert im Winter?

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IMKER

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Zum Einwintern werden die Honigräume abgenommen, sprich der Bienenstock verkleinert, sodass es den Bienen möglich ist, den Raum zu Wärmen. Im Herbst wird der letzte Honig eingetragen und dient dann als Winterfutter. Wir als Imker müssen kontrollieren ob ausreichend Futter für den Winter vorhanden ist und falls nicht, wird zugefüttert. Bei uns erhalten die Bienen ausschließlich ihren eigenen Honig und keinen Zucker oder anderen Honigersatz.  Auch die Behandlung gegen die Varroamilbe wird nach der letzten Honigernte durchgeführt und im Dezember wiederholt. Dies darf nur mit bestimmten Mitteln die für Bio Betriebe zugelassen sind durchgeführt werden.

 

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BIENEN

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Die letzten Sommerbienen sterben und die Winterbienen werden geboren. Diese leben dann bis zum Fühjahr. Die Winterbienen leben deutlich länger, weil es ihre einzige Aufgabe ist den Stock zu wärmen und die Königin damit am Leben zu erhalten. Die Königin legt auch keine Eier mehr sobald es kalt wird und damit können auch keine neuen Bienen mehr schlüpfen. Im Winter sind in einem Bienenvolk circa 20.000 Bienen, hingegen im Sommer können es bis zu 60.000 sein. Die Bienen bilden eine Traube um die Königin herum und wechseln ständig ihre Plätze von Innen nach Außen. Durch Vibration und Schlagen mit den Flügeln entsteht eine konstante Temperatur von circa 37°C im Bienenstock. Diese Wäre sollte nicht vom Imker unterbrochen werden. Der Bienenstock wird nur zur Varroabehandlung kurz geöffnet, sonst werden die Bienen im Winter nicht gestört. 

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Bio-Imkerei Schörg

Bio-Imkerin

Julia Schörg

+43 680 2369474

 

Bio-Imker

Edgar Schörg

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ÜBER DEN BIO-BIENENGARTEN

Die wesensgemäße Art der Bienenhaltung besteht darin, das Bienenvolk als einen großen Organismus zu sehen. Die Bienen können sich, in ihrer hölzernen Bienenburg, völlig frei bewegen. So sind sie weniger gestresst und damit stärker und gesünder.

 

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